Die Zeitumstellung erfolgreich bewältigen

Jedes Jahr stellt uns die Zeitumstellung auf die Sommerzeit im Frühjahr vor die Herausforderung mit der fehlenden Stunde Schlaf umzugehen.

Während uns im Herbst eine Stunde geschenkt wird und wir diese auch dankbar annehmen, fällt die Umstellung vielen Menschen im Frühjahr schwerer. Im Herbst steht man montags dann einfach eine Stunde später auf und geht zur Arbeit. Soweit kein Problem. Aber im Frühjahr eine Stunde früher zur Arbeit zu erscheinen ist dann doch etwas anderes.

Nun könnte man ja einfach sagen: Dann fange ich doch im Sommer einfach eine Stunde später an zu arbeiten. Wenn Sie Gleitzeit haben und damit keinen festen Arbeitsbeginn, wäre dies natürlich der optimale Weg. Im Sommer erscheinen Sie eine Stunde später im Büro als im Winter. Damit muss sich der Körper nicht umstellen und Sie merken die Zeitumstellung gar nicht. Allerdings kann dies natürlich in anderen Lebensbereichen zu Problemen führen: Die Kinder müssen zu festen Zeiten zur Schule oder in den Kindergarten, Zeiten in Sportvereinen überschneiden sich abends plötzlich mit den Arbeitszeiten…

Und so kommt es, dass auch Gleitzeitarbeiter in den meisten Fällen ihre Zeit mit der Sommer- und Winterzeit anpassen. Aber wie passen wir uns der Zeitumstellung am besten an ohne große Probleme dabei zu bekommen?

Als ideal hat sich laut aktuellen Forschungsergebnissen eine etappenweise Umstellung erwiesen. Dabei stehen Sie einfach jeden Tag zehn Minuten früher auf. Mehr als zehn Minuten sollten es täglich jedoch nicht sein, da der Körper diese zehn Minuten täglich gerade noch so verkraftet. Im Idealfall stehen Sie also in der Woche vor der Zeitumstellung bereits jeden Tag zehn Minuten früher auf. Damit sind Sie dann bereits vor der Umstellung 50 Minuten früher aufgestanden und müssen sich nach der Umstellung nur noch weitere zehn Minuten umstellen. Am Wochenende der Zeitumstellung sollten Sie dann in der Regel auch nicht lange ausschlafen, da die Anpassung ansonsten schnell wieder „vergessen“ ist.

Was machen Sie nun mit der morgendlichen Zeit in der Woche vor der Umstellung? Auf jeden Fall sollten Sie aufstehen. Wenn Sie die Möglichkeit haben bereits jetzt ins Büro zu fahren, können Sie diese Zeit dort natürlich nutzen und sind nachmittags früher wieder zurück. Schauen Sie sich für diesen Zeitraum doch auch einmal die Ideen zum erfolgreichen Morgen an. Vielleicht ist jetzt der ideale Zeitpunkt damit zu beginnen, wenn Sie morgens etwas Zeit dafür gewonnen haben.Dir hat der Artikel gefallen? Dann würden wir uns freuen, wenn du uns mit einer Spende unterstützen würdest!

Verfolgen Sie Ihre Zeit

Sind Sie auch immer unter Zeitdruck? Reichen Ihnen die 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche, 168 Stunden pro Woche einfach nicht aus, um all Ihre Aktivitäten durchführen zu können?

Häufig liegt es gar nicht daran, dass wir zu viel zu tun hätten, dass unsere Zeit nicht reicht. Viel häufiger liegt unser gefühlter Zeitmangel daran, dass wir unsere Zeit nicht sinnvoll einsetzen. Wie oft waren Sie in den letzten Wochen bei Facebook unterwegs? Nutzen Sie die sozialen Netzwerke effizient für Ihre Zwecke oder surfen Sie dort nur durch die Gegend, um unangenehmen, aber am Ende sowieso zu erledigenden Aufgaben aus dem Weg zu gehen? Wie oft verschwenden Sie Ihre Zeit abends vor dem Fernseher, anstatt sich Zeit für Ihre Familie zu nehmen oder einfach mal ein gutes Buch zu lesen? Nutzen Sie den Fernseher wirklich nur mit Bedacht? Wie lange beschäftigen Sie sich unnötigerweise mit E-Mails? Wie viel Zeit investieren Sie lieber unnötig in schöne Aufgaben anstatt sich direkt mit den unangenehmen Aufgaben zu beschäftigen, um dann zügig mit weiteren Aufgaben voran zu kommen?

Seien Sie mal ehrlich! Auf diese und ähnliche Fragen haben Sie, wenn Sie es genau betrachten keine verlässliche Antwort. Daher empfehle ich Ihnen einmal genau Ihre Zeit zu kontrollieren.

Ich empfehlen Ihnen Ihre Zeit initial für drei Wochen zu überprüfen. Warum drei Wochen? Natürlich bekommen wir auch bereits nach einer Woche bereits ein gutes Bild wie Sie Ihre Zeit verwenden oder verschwenden. Allerdings fallen Sondereffekte, die nur selten auftreten bei einer Betrachtung über drei Wochen nicht so stark ins Gewicht als wenn Sie genau die Woche beobachten würden, die vielleicht eine Vielzahl dieser Sondereffekte aufweist.

Ebenso empfehle ich eine hinreichend granulare Betrachtung, die viele Dinge aufnehmen kann, aber nicht sofort dazu führt, dass Sie es wieder aufgeben, weil Sie alle drei Minuten aufschreiben müssen was Sie gerade machen. Daher sollten Sie einen Zeitraum von 15 oder 30 Minuten als kleinste Beobachtungseinheit wählen.

Nutzen Sie für die Betrachtung gern direkt unsere Tabelle: Wochenbetrachtung Hier geben wir 15 Minuten-Schritte für eine Woche vor. Natürlich können Sie diese Tabelle auch selbst mit einer Tabellenkalkulation nachbauen. Drucken Sie diese aber auf jeden Fall aus und führen Sie sie immer in der Hosentasche mit. So kommen Sie nicht in die Verlegenheit die Tabelle abends dann doch nicht ausgefüllt zu haben, weil Sie Ihren Computer nicht ständig dabei hatten und raten müssen was Sie vor zwei Stunden in etwa getan haben könnten. Wir wollen aber eine möglichst genaue Betrachtung erreichen, daher können Sie in der Papierversion, die Sie immer mitführen, ständig die Tabelle aktualisieren.

Am Ende der drei Wochen können Sie dann auswerten womit Sie Ihre Zeit verbringen. Vielleicht schauen Sie auch schon nach der ersten Woche einmal auf Ihre Tabelle und können bereits jetzt für die kommenden Wochen Zeitfresser eliminieren und sich in den folgenden Wochen verbessern. Vermutlich werden diese Zeitfresser Ihnen aber schon während des Ausfüllens auffallen. Im Idealfall optimieren Sie so während des Ausfüllens schon Ihr Zeitmanagement. Im Idealfall werden Sie sich schon im Beobachtungszeitraum selbst disziplinieren, um sich die Blamage vor sich selbst zu ersparen, wenn stundenlang nur „Facebook“ oder „Surfen im Internet“ im Wochenplan steht. Versuchen Sie es einmal!

Versuchen Sie doch – wenn Sie Ihre Zeit schon genau beobachten – auch gleich ein paar Dinge umzustellen. Erledigen Sie unangenehme Aufgaben doch direkt morgens. Jetzt haben Sie die Möglichkeit das auch direkt zu kontrollieren. Machen Sie wichtige Dinge dringend und erledigen Sie diese zuerst!

Um nach dieser Betrachtung nicht wieder in die alten Muster zu verfallen, empfehle ich Ihnen diese Betrachtung – möglicherweise dann nur für eine Woche – regelmäßig zu wiederholen. Ob regelmäßig bei Ihnen dann einmal im Monat oder einmal im Halbjahr bedeutet, müssen Sie selbst entscheiden.

Was kann nun bei der Auswertung herauskommen? Eigentlich gibt es nur zwei Möglichkeiten:

  1. Sie beschäftigen sich zu viel mit Zeitfressern und haben keine Zeit mehr für die wichtigen Dinge des Lebens.
  2. Sie haben einfach zu viele Aufgaben zu erledigen.

In beiden Fällen sollten Sie überlegen wie Sie Ihre Last reduzieren können! Im ersten Fall, können Sie objektiv feststellen, dass Sie eigentlich gar nicht zu wenig Zeit haben, sondern diese einfach nicht vernünftig nutzen. Im zweiten Fall sollten Sie überlegen, ob es nicht möglich ist Aufgaben entweder gar nicht zu erledigen oder diese zu delegieren.

Aufgabe:

  • Drucken Sie sich die Beobachtungstabelle noch heute aus!
  • Beginnen Sie morgen mit der Beobachtung! Auch, wenn Sie gerade mitten in der Woche stecken, denken Sie an die 72-Stunden-Regel: Wenn Sie nicht sofort beginnen, werden Sie es möglicherweise nie. Warten Sie daher nicht mit dem Wochenwechsel!
  • Werten Sie nach Ablauf der dritten Woche Ihre Ergebnisse aus!
  • Planen Sie bereits jetzt die nächste Überprüfung für eine Woche ein! Erstellen Sie sich dazu eine Erinnerung im Kalender!

Die Extra-Meile:

Schauen Sie jeden Abend auf Ihr Tagewerk und überlegen Sie sich drei Dinge, die Sie heute unter zeitlichen Gesichtspunkt nicht optimal erledigt haben und optimieren Sie so bereits den folgenden Tag. Somit haben Sie am Ende des Beobachtungszeitraums bereits erste Ergebnisse erzielt.Dir hat der Artikel gefallen? Dann würden wir uns freuen, wenn du uns mit einer Spende unterstützen würdest!

Gehen Sie früh zur Arbeit

Direkt vorab: Leben Sie nicht entgegen Ihren Neigungen! Wenn Sie nunmal von Natur aus eher nicht der Frühaufsteher sind, zwingen Sie Ihren Körper auch nicht dazu!

Andererseits, möchte ich Ihnen hier einmal die Vorteile des frühen Aufstehens und des frühen Arbeitens aufzeigen:

Zunächst mal harte wissenschaftliche Fakten vorweg, bevor wir zu meinen persönlichen Erfahrungen kommen. Christoph Randler, Professor an der Pädagogischen Hochschule in Heidelberg, kommt zu dem Schluss „Frühaufsteher machen Karriere“.  Damit wäre auch schon alles gesagt. Meiner Erfahrung nach spiegelt sich dies auch tatsächlich im Berufsleben wider. Die Vorteile des frühen Arbeitsbeginns liegen auf der Hand: Sie schaffen einfach schon eine ganze Menge bevor die Kollegen überhaupt aus dem Bett kriechen und an die Arbeit denken.

Wenn Sie morgens ins Büro kommen und Ihre E-Mails bearbeiten, wird zum Einen vermutlich kaum etwas umheimlich wichtiges vom vorherigen Abend eingetrudelt sein, das über Nacht die Welt zum Stillstand gebracht hat. Zum anderen wird es Eindruck bei Kollegen, Kunden und Vorgesetzten machen, wenn diese die erste E-Mail von Ihnen bereits um sieben Uhr morgens oder sogar noch früher von Ihnen erhalten. Darüber kann man nun hin und her diskutieren, aber in unserer Gesellschaft gelten Frühaufsteher als fleißig und zuverlässig. Diesen Eindruck werden Sie unweigerlich hinterlassen.

Für Sie sich selbst werden sie feststellen, dass Sie morgens einfach mehr Ruhe haben zum Arbeiten. Vorausgesetzt Sie gehen abends zeitig ins Bett, sind Sie ausgeruht und haben Schwung für anstrengende Aufgaben. Erledigen Sie die ungeliebten Aufgaben am besten morgens direkt als erstes. Um diese Zeit wird Sie niemand stören und Sie können Ihre ganz Energie auf diese Aufgabe verwenden. Wenn dann die Kollegen später zu Ihnen stoßen, haben Sie schon einen ganzen Berg von Arbeit erledigt ohne, dass Sie jemand durch Anrufe oder Meetings unterbrochen hätte.

Zugegebenermaßen ist es im Umkehrschluss für viele schwer dann auch rechtzeitig Feierabend zu machen. Positiv ausgedrückt, haben Sie durch das frühe Erscheinen am Arbeitsplatz nachmittags noch Luft, um unerwartete Aufgaben zu erledigen. Vermutlich sind Sie dann immer noch früher wieder zu Hause bei der Familie als die Kollegen. Das erfordert natürlich Disziplin! Ich habe nicht wenige Kollegen erlebt, die ebenfalls früh ins Büro kommen, um nachmittags früher zu gehen, damit sie mehr Zeit für Familie, Hobby oder Sport haben, die es dann jedoch nicht geschafft haben sich vor ihrer gewohnten Zeit von der Arbeit zu verabschieden. Dieses Verhalten führt dann natürlich zwangsläufig zu Überarbeitung und soll hier keineswegs propagiert werden.

Wenn Sie den Morgen nicht gleich mit Arbeit verbringen möchten, bietet es sich an endlich mal wieder etwas für Ihre Fitness zu tun. Nichts ist herrlicher als ein Morgenlauf in den Sonnenaufgang hinein. Wenn Sie eher der Schwimmertyp sind, werden sie ebenfalls die Erfahrung gemacht haben, dass Frühschwimmer zwar häufig anstrengend aber immer noch besser sind als ein ganzes Becken voller spielender Kinder am Nachmittag. Nichts gegen spielende Kinder, aber für gezieltes Schwimmtraining ist diese Situation einfach nicht praktikabel.

Bei all den Vorteilen, die frühes Aufstehens, sollten Sie jedoch nie vergessen ausreichend zu schlafen, da ausreichend Schlaf nunmal für die Konzentration, die Fitness und Gesundheit enorm wichtig ist.

Aufgabe:

  • Starten Sie morgen damit früher aufzustehen und Ihren Tag früh und erfolgreich zu beginnen!
  • Versuchen Sie nicht direkt ein oder zwei Stunden früher aufzustehen, es wird Ihnen möglicherweise gelingen, aber Sie werden nach wenigen Tagen erschöpft aufgeben!
  • Stehen Sie ab morgen jeden Tag jeweils zehn Minuten früher auf. Wenn Ihr Wecker normalerweise um 8 Uhr klingelt, stellen Sie ihn für morgen früh auf 7:50 Uhr und übermorgen auf 7:40 Uhr. So tasten sie sich langsam an frühes Aufstehen heran und ihr Körper verkraftet die Umstellung recht gut. (Selbiges können Sie übrigens auch gut für die Zeitumstellung im Frühjahr nutzen).
  • Planen Sie für die nächsten Tage Ihre Morgenaktivitäten! Was möchten Sie morgens erledigen? Arbeitspakete? Einen Brief an einen alten Freund schreiben? Frühsport?

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Schlaf wird unterbewertet

In unserer heutigen Gesellschaft ist es zum guten Ton geworden damit zu prahlen wie viel man zu tun hat und wie wenig man schläft. Wir übertrumpfen uns gegenseitig darin wie wenig wir schlafen.

Ex-Bahnchef Rüdiger Grube beispielsweise lies in Interviews verlauten, dass er mit vier Stunden Schlaf pro Nacht auskäme, um morgens und auch den ganzen Tag über fit zu sein. Sicherlich ist das Schlafbedürfnis jedes Menschen unterschiedlich, aber eins ist allen gleich: Zu wenig Schlaf ist schädlich. Es gibt sogar Studien, dass Manager mit Schlafdefizit handeln als wären sie betrunken.

Und wofür das alles? Um noch mehr Arbeit zu bewältigen? Um vor den Freunden und Kollegen als der große Hecht dazustehen, der keinen Schlaf benötigt?

Sei doch mal ehrlich zu dir selbst! Ist das wirklich notwendig? Wenn du diese Zeilen lesen, sollte dir bereits eins klar sein: Du machst das alles nicht, um vor anderen besser dazustehen, sondern du machst alles für dich.

Nun magst du einwenden, dass es gute Gründe für wenig Schlaf gibt. Aber wenn wir mal ehrlich sind, gibt es wenige Gründe, die dazu führen, dass du zu wenig schläfst:

  1. Du schaust abends fern.
  2. Du triffst dich  mit Freunden.
  3. Du arbeitest auch abends und nachts noch.

Lassen wir an dieser Stelle medizinische Ursachen einmal außen vor (dafür kann niemand etwas) und betrachten die oben aufgeführten selbstgemachten Schlafreduzierungen einmal etwas genauer:

Wenn du abends wirklich nur fernsiehst, kannst du doch auch genauso gut ins Bett gehen. Vermutlich verpasst du nichts, wenn du mal den Fernseher ausschaltest oder gar nicht erst einschaltest. Lebe lieber im richtigen Leben und nicht in irgendwelchen Serien deinen Traum! Natürlich gibt es auch gute Sendungen, die leider ab und an spät abends im Fernsehen laufen. Für diese Fälle empfehle ich einen Festplattenrekorder, um die Sendungen zu Schlaf fördernden Zeiten anschauen zu können. Es empfiehlt sich – nebenbei bemerkt – generell vor dem Schlafen nicht fern zusehen und das Smartphone zur Seite zu legen, da das grelle Licht das Bildschirms das spätere Einschlafen behindert.

Triffst du dich abends mit Freunden, kann ich das natürlich nur unterstützen. Soziale persönliche Kontakte sind immer förderungsfähig und lohnenswert. Häufig finden sie natürlich – gerade am Wochenende – abends statt. Sorge dann jedoch dafür, dass du am Morgen danach ausreichend lange schlafen oder den Schlaf zeitnah nachholen.

Der dritte Grund ist tatsächlich der absurdeste: Wenn du nachts noch beruflich tätig sein musst, ist irgendetwas schief gelaufen. Natürlich muss man mal Spitzen durch Überstunden abfedern. Wenn dies jedoch zur Regel wird, muss deine Stelle auf mehrere Personen aufgeteilt werden. Ist hierfür in deinem Unternehmen nicht ausreichend finanzielles Polster vorhanden, scheint deine Stelle nicht rentabel zu sein – so hart das nun klingt.

Bist du nachts noch ehrenamtlich oder aus privatem Interesse tätig, solltest du dir einmal die Frage stellen, ob es dir das wert ist, wenn du deine Gesundheit damit beeinträchtigst. Vielleicht packst du auch einfach zu viel in deinen Tag hinein? Denke einmal darüber nach, ob du deine Aktivitäten nicht zugunsten deiner Gesundheit auf einen längeren Zeitraum strecken kannst!

Widersetze dich also dem allgemeinen Ausspruch „Schlaf wird überbewertet“ und halte es lieber mit „Schlaf wird unterbewertet“. Bei allen negativen Auswirkungen, die ein Zuwenig an Schlaf mit sich bringt, wirken mit dieser Einstellung all die positiven Dinge auf deine Gesundheit, wenn du ausreichend schläfst:

  • Du bist den ganzen Tag über wirklich konzentriert und bildest es dir nicht nur ein.
  • Du wirst weniger Gewichtsprobleme haben, da Schlafen den Abnehmprozess unterstützt.
  • Du wirst Dinge besser und schneller lernen, denn erst im Schlaf verarbeiten wir unsere gelernten Fähigkeiten des Tages und können sie damit schon am nächsten Tag besser einsetzen.
  • Dein Immunsystem wird dir danken: Du wirst selten krank sein.

Dies sind nur einige gute Gründe mehr zu schlafen. Dafür lohnt es sich doch, oder? Widersetze dich dem allgemeinen Hamsterrad unserer Gesellschaft und höre auf deinen Körper!

Aufgabe:

  • Achte ab sofort mehr auf deine Gesundheit. Schlafe ausreichend!
  • Gehe heute Abend besonders früh ins Bett! Du wirst morgen früh beim Aufstehen feststellen, dass die Welt sich immer noch dreht und du vermutlich nichts wesentliches verpasst hast!
  • Genieße den morgigen Tag ausgeschlafen!
  • Versuche von nun an regelmäßig früh zu Bett zu gehen. Dann bist du morgens früh wach und schaffst bereits morgens viel bevor die anderen überhaupt erst daran denken.
  • Versuche es auch einmal mit Powernapping!


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Lerne leiden ohne zu klagen

Das Motto der Kampfschwimmer ist „Lerne leiden ohne zu klagen“. Heute wird es oft nur den Kampfschwimmern zu geschrieben. Wenige wissen, dass dieses Motto eigentlich schon viel älter ist und zu den preußischen Tugenden gehört: Es wird Kaiser Friedrich III. zugeschrieben, der es seinem Sohn mit auf den Weg gegeben haben soll.

Nun mag man einwenden: „Das ist ja schon über 100 Jahre alt, ist das denn noch aktuell?“ Oder: „Was für Kampfschwimmer gilt, gilt ja noch lange nicht für mich, das sind ja Tiere…“

Aber gerade im Alltag macht dieses Motto für jeden von uns Sinn. Denn was für Prinzen, Könige und Kampfschwimmer gilt, gilt doch erst recht für jeden einzelnen für uns.

Wir alle kennen den einen – oder sogar eine ganze Gruppe von Menschen -, der sich immer über alles beklagt: Das Wetter ist zu schlecht, die äußeren Umstände sind nicht so wie sie für uns optimal wären, das Sportprogramm ist zu anstrengend, der Chef behandelt uns unfair, …

Und niemand mag diese Art von Menschen. Menschen, die sich immer beklagen kommen im Leben nicht voran. Verstehen Sie mich nicht falsch! Ich möchte keinesfalls bewirken, dass Sie alles einfach so hinnehmen. Aber beklagen Sie sich nicht, sondern leben Sie mit den Umständen oder ändern Sie die Umstände!

Hier ein paar Beispiele, die jeder aus dem Alltag kennt:

Sie sind mit dem Fahrrad unterwegs – vielleicht auf dem Weg zur Arbeit, um etwas für Ihre Fitness in Ihren Alltag einzubauen. Wenn Sie morgens zur Arbeit hin- und abends zurück fahren, stehen die Chancen ganz gut, dass sie auf einer dieser Wegstrecken kräftigen Gegenwind bekommen werden. Und wenn es kein kräftiger Wind ist, geht zumindest häufig ein leichtes Lüftchen, dass Sie langsamer fahren lässt. Sie können sich natürlich jetzt beklagen – egal ob nach außen oder in Ihrer inneren Einstellung dazu. Oder Sie sehen das ganze positiv: „Oh, super! Gegenwind! Da wird das Fahrradfahren gleich viel anstrengender und ich erhalte gratis einen viel besseren Trainingseffekt“.

Genauso können Sie einen kräftigen Regenschauer beim oben genannten Fahrradfahren oder beim Lauftraining positiv und negativ sehen. Natürlich ist es eine Qual eine Stunde lang durch den Regen zu laufen oder mit dem Rad hindurch zu fahren, um am Ende durchgefroren und völlig durchnässt zu Hause anzukommen. Vielleicht macht es aber auch mal besonders Spaß, wenn Sie Ihre innere Einstellung dazu ändern und den Regenschauer als Abhärtung und willkommene Gelegenheit sehen, um Ihre Leidensfähigkeit zu trainieren.

In der Schule hatte ich natürlich auch Lehrer – wie wir alle – , die ich nicht besonders mochte und die einem das Leben schwer gemacht haben. Ein Freund von mir kam in diesen Jahren häufig nach Hause und beklagte sich bei seinen Eltern, dass er immer blöde Lehrer hätte und das Lernen so keinen Spaß machen würde. Ich hingegen habe meiner Mutter immer gesagt „Natürlich habe ich auch blöde Lehrer. Aber  was will ich machen, ich kann sie ja nicht austauschen, da muss ich jetzt halt ein Jahr lang durch“.

Verändern Sie Ihre innere Einstellung zu den Dingen! Dann wird Ihnen „Leiden ohne zu klagen“ nicht mehr so schwer fallen!

Ich empfehle Ihnen auch regelmäßig bewusst Qualen in Ihr Leben einzubauen! „Das ist ja verrückt!“ werden Sie nun sagen. Ist es aber nicht: Wenn Sie beispielsweise morgens regelmäßig kalt duschen, wird es Ihnen viel leichter fallen, wenn es einmal darum geht, wer in den kalten See springt. Natürlich werden Sie im kalten See trotzdem leiden. Aber Sie werden es nicht zeigen – und Ihre Freunde werden beeindruckt sein.

Wenn Sie Läufer sind, werden Sie sicher Intervallläufe kennen. Niemand mag sie, weil man ans Limit gehen und sich quälen muss. Wer aber diese Läufe bewusst absolviert, wird durch deutlich bessere Laufleistungen belohnt.

Bewusste Integration von Qualen in Ihr Leben, wird Sie auch in anderen Bereichen dazu bringen nicht abwendbare Qualen besser zu ertragen. Sie sind es ja gewohnt zu leiden.

Aufgabe:

  • Schreiben Sie sich Ihr neues Motto irgendwo auf wo Sie es immer wieder betrachten können!
  • Achten Sie ab sofort verstärkt darauf nicht zu klagen.
  • Integrieren Sie regelmäßig Qualen in Ihren Alltag, um für Ihr Leben robuster zu werden.

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Ordnung in die Wohnung bekommen

Kennen Sie das? Ihre Wohnung sieht immer aus wie nach einem Bombenangriff? Sie können sich nicht aufraffen einmal so richtig Ordnung ins Chaos zu bringen. Dann habe ich hier ein paar Tipps für Sie wie Sie es auch schaffen können – ohne viel Aufwand:

Starten Sie für den Anfang damit, dass sie jeden Abend einmal durch Ihre Wohnung gehen. Planen Sie dafür 10 Minuten Ihres Tages fest ein. Dabei ist es egal, ob Sie das direkt nach der Arbeit oder direkt vor dem zu Bett gehen, einplanen. Wichtig ist, dass Sie es wirklich jeden Tag durchführen. Nehmen Sie also möglichst nicht den Zeitpunkt des Tages an dem Sie am unmotiviertesten sind.

Suchen Sie sich in diesen zehn Minuten bewusst eine Aufgabe nach der nächsten, die Sie in der Wohnung erledigen können. Dauert die Aufgabe voraussichtlich weniger als zwei Minuten, dann erledigen Sie sie sofort. Im Idealfall erledigen Sie damit täglich fünf Dinge zu Hause.

Dauert die Aufgabe länger als zwei Minuten, schreiben Sie sich die Aufgabe auf. Planen Sie dann regelmäßig einen Tag ein an dem Sie die gesammelten Aufgaben erledigen können.

Gewöhnen Sie sich dieses Verhalten dauerhaft an. Die zehn Minuten täglich werden Ihnen nicht weh tun, aber Sie voran bringen. Gewöhnen Sie sich die Zwei-Minuten-Regel als nächsten Schritt auch für die restliche Zeit des Tages an. Wenn Sie etwas rumliegen sehen, was getan werden muss, und es dauert nichtmal zwei Minuten, tun Sie es einfach!

Mit diesem Ansatz werden Sie in einem normalen Haushalt mit normalen Aufgaben schon sehr weit kommen. Was machen Sie aber, wenn eine Mammutaufgabe ansteht wie beispielsweise den Keller entrümpeln und Sie haben überhaupt keine Motivation dazu? Wenn die Entrümpelung des Kellers nicht eilt, verschieben Sie sie nicht, sondern teilen Sie sie in kleine Schritte auf: Jedes Mal, wenn Sie in den Keller gehen, nehmen Sie drei Teile mit raus, die entweder direkt entsorgt oder neu und mit System untergebracht werden. Wenn Sie dieses Vorgehen konsequent durchziehen, wird Ihr Keller irgendwann aufgeräumt sein.

Aufgabe:

  • Planen Sie täglich zehn Minuten ein in denen Sie durch die Wohnung wandern und nach Aufgaben suchen.
  • Erledigen Sie immer alle Aufgaben, die weniger als zwei Minuten dauern. Alle anderen schreiben Sie auf und erledigen Sie gesammelt an einem geplanten Tag.

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