Die 72-Stunden-Regel

Haben Sie jemals von der 72-Stunden-Regel gehört? Nein? Das sollten Sie aber!

Diese Regel besagt, dass Sie jedes Vorhaben, das Ihnen in den Sinn kommt, so schnell wie möglich beginnen sollten. Sie müssen, wenn Ihnen eine neue Idee für ein Vorhaben in den Sinn kommt, natürlich nicht alles in 72 Stunden erledigen. Wichtig ist, dass Sie mit der ersten Aktivität innerhalb dieser Frist starten und somit den Grundstein für Ihr Vorhaben legen.

Studien haben gezeigt, wenn Sie nicht binnen 72 Stunden beginnen, sinkt die Wahrscheinlichkeit signifikant, dass Sie überhaupt beginnen – und damit natürlich die Wahrscheinlichkeit, dass Sie Ihre Idee jemals vollenden, gleich mit.

Starten Sie also bei jedem Projekt, das Sie sich vornehmen möglichst sofort mit dem ersten Schritt. Dabei ist es gar nicht wichtig, dass Sie mit dem größten oder schwierigsten Aufgabe beginnen, sondern, dass Sie überhaupt beginnen!

Denken Sie an diese Regel, wenn Sie hier also eine Idee finden, die Sie in die Tat umsetzen möchten! Starten Sie möglichst sofort damit sie umzusetzen!

Aufgabe

Überlegen Sie jetzt welche Idee Sie sofort beginnen können und starten Sie sofort. Warten Sie nicht ab bis die 72 Stunden nahezu abgelaufen sind, sondern beginnen Sie gleich jetzt! Ihnen fällt keine Idee ein? Überlegen Sie mal! Sie haben sicherlich ein Vorhaben, das leit längerem in Ihrem Kopf umherschwirrt und nicht gestartet wurde.

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Sparen mit dem Mehrkontenmodell

Einige Menschen versuchen am Ende des Monats zu sparen, was halt in dem Monat übrig geblieben ist. Dass dies nicht funktioniert wird natürlich sofort klar. Während des Monats geben Sie unbegrenzt Geld aus und schauen einfach mal, ob es am Ende des Monats noch zum Sparen reicht…

Sinnvoller ist es deshalb bereits zu Beginn des Monats zu sparen und sich selbst zu budgetieren. Wenn Sie Ihr gesamtes Geld dann aber nur auf einem Konto liegen haben, wird das sehr schwierig. Daher empfehle ich Ihnen ein Mehrkontenmodell. Das ist sicherlich nichts neues und jeder hat seine eigene Ausprägung dazu. Ich möchte Ihnen hier einmal meinen Vorschlag einer Ausprägung für ein Mehrkontenmodell vorstellen.

Zunächst einmal vorweg: Bankkonten bei der Sparkasse vor Ort kosten inzwischen nicht unerheblich hohe Kontoführungsgebühren. Ich empfehle daher das Online-Banking. Hier gibt es eine große Auswahl an Konten, die teilweise mehr Zinsen bieten als die Hausbank. Vor allem sind Konten bei Direktbanken in der Regel jedoch kostenlos. Ich empfehle hierzu gern die 1822direkt, die ich selbst auch nutze und mit ihr durchweg positive Erfahrungen gemacht habe. Dahinter verbirgt sich übrigens die Frankfurter Sparkasse, falls Ihnen der Name zu unseriös klingt. Dort bekommen Sie aktuell sogar noch einen Bonus, wenn Sie ein Konto eröffnen. Das Konto ist nicht nur kostenlos, sondern Sie können auch an allen Geldautomaten der Sparkassen kostenlos Bargeld abheben.

Als Basiskonto nutzen Sie das Eingangskonto, dies sollte ein Girokonto sein auf das Sie alle Ihre Einnahmen fließen lassen. Egal aus welcher Quelle Sie Einnahmen beziehen, Sie lassen sie auf dieses Konto gut schreiben.

Von hier aus verteilen Sie nun per Dauerauftrag Ihre Budgets auf die Konten, die ihrem Zweck entsprechen. Nutzen Sie hierfür unbedingt Daueraufträge! Dies erleichtert Ihnen die Arbeit und automatisiert Ihr System, so dass Sie automatisch sparen. Sollten Ihre Einnahme schwanken, kann sich dies per Dauerauftrag schwierig darstellen. Erstellen Sie dann die Daueraufträge entsprechend Ihrem Mindesteingang und schauen Sie jeweils am 10. des Monats auf das Eingangskonto, um alle dort zusätzlich eingegangenen Einnahmen direkt auf Ihr Sparkonto zu transferieren. Warum am 10. eines Monats? Bis dahin sollten alle Einnahmen eingegangen sein und Sie haben einen regelmäßigen Rhythmus hierfür.

Legen Sie zusätzlich zum Eingangskonto nun mindestens die folgenden Konten an: Lebensunterhalt, Spaßkonto, Sparkonto.

Für Ihren täglichen bzw. monatlichen Lebensunterhalt legen Sie ein Girokonto an. Schauen Sie hierzu einmal Ihre Kontoauszüge der letzten Monate durch und berechnen Sie wie viel Sie wirklich monatlich zum Leben brauchen! Verteilen Sie dieses Budget nicht mit der Gießkanne! Denn alles was Ihnen zur Verfügung steht, geben Sie auch aus! Denken Sie einmal an Ihre Zeit in der Ausbildung oder im Studium zurück: Vermutlich sind Sie damals mit deutlich weniger Geld ausgekommen als heute. Mit steigendem Einkommen wachsen auch die Ausgaben. Wenn Sie sich hier aber vernünftig budgetieren, steigt mit den kommenden Gehaltserhöhung der Sparbetrag und nicht die Ausgaben. Setzen Sie sich für Ihr Lebensunterhalt-Konto also ein realistisches Budget.

Auf dem vorherigen Konto befindet sich nun nur Ihr Budget für die unbedingt notwendigen Ausgaben. Wenn Sie sich einmal etwas gönnen möchten, benötigen Sie hierfür ein Spasskonto. Dieses sollte, damit Sie damit Ihre Ausgaben direkt begleichen können – ebenfalls ein Girokonto sein. Setzen Sie sich auch hier ein vernünftiges Budget. Achten Sie aber im Voraus darauf, ob Sie sich wirklich so viel gönnen müssen? Vielfach reichen hier schon 50-100 Euro im Monat, um seinem Hobby nachzugehen oder ab und an mal ein Bierchen zu trinken. Wie hoch das Budget für Sie sein muss, müssen Sie selbst entscheiden. Klar ist jedoch: Je mehr Sie sich gönnen, umso weniger werden Sie sparen!

Nun kommen wir zum wichtigsten Konto, dem Sparkonto: Wir beginnen mit einem einfach Modell in dem Sie nur ein Konto zum Sparen verwenden. In der Realität sollte dies deutlich komplexer aussehen. Dazu aber später mehr.

Legen Sie sich hier möglichst ein Tagesgeldkonto an und überweisen Sie durch einen Dauerauftrag zu Beginn des Monats immer einen festen Betrag von Ihrem Eingangskonto auf dieses Konto. Aktuell spricht tatsächlich nicht mal etwas dagegen auch hier ein Girokonto zu nutzen, da die aktuellen Zinsen (September 2017) im Keller sind. Prinzipiell sollte das Konto aber möglichst viele Zinsen abwerfen.

Wenn Sie dieses Prinzip umgesetzt haben, werden Sie monatlich verfolgen können wie Ihr Sparguthaben immer weiter anwächst. Natürlich ist ein einfaches Sparkonto nicht das Ende der Fahnenstange, sondern sollte durch Aktien und andere Anlagemöglichkeiten ergänzt werden. Dies werden wir zu einem späteren Zeitpunkt näher beleuchten.

Was ich Ihnen jedoch bereits jetzt empfehlen möchte, ist ein zweites Sparkonto. Und zwar sollten Sie Ihre Sparbeträge differenzieren: Ein Sparkonto sollte Ihrer Zukunft dienen: Hausbau, Altersabsicherung, …

Das zweite Sparkonto sollte Ihre Gegenwart absichern. Dies ist das zunächst wichtigere Konto, das Sie unbedingt so schnell wie möglich füllen sollten. Stellen Sie sich vor Sie werden morgen für längere Zeit krank oder werden gekündigt. Dann haben Sie vermutlich Sorgen genug, um sich um Ihre Krankheit zu kümmern oder einen neuen Job zu suchen. Wenn Sie sich nun noch Sorgen um Ihre finanzielle Absicherung machen müssen, werden Sie schlaflose Nächte bekommen. Die Versicherungsgebühren und die Raten für das Haus laufen schließlich weiter. Ebenso muss das Essen aus dem Supermarkt bezahlt werden. Wenn Sie hierfür keine Rücklagen gebildet haben, kommen Sie sehr schnell in eine finanzielle Schieflage. Errechnen Sie daher jetzt einmal wie viel Geld Sie benötigen, um einen gewissen Zeitraum ohne jedes Einkommen weiterleben zu können. Wie lang dieser Zeitraum sein muss, steht Ihnen frei, ich empfehle jedoch mindestens einen Zeitraum von 6 Monaten abzudecken. Wie hoch Ihre monatlichen Ausgaben sind, haben Sie ja bereits weiter oben für das Lebensunterhalt-Konto errechnet. Multiplizieren Sie diesen Betrag nun ganz einfach mit der Anzahl der Monate, die Sie abgesichert sein möchten. Vergessen Sie dabei Raten für Ihr Haus etc. nicht! Ob Sie von diesem Betrag nun etwaige Einnahmen durch eine Arbeitslosenversicherung oder – im Krankheitsfall – die Krankenversicherung abziehen möchten, steht Ihnen frei. Aber auch hier empfehle ich Ihnen auf Nummer sicher zu gehen und möglichst keine Einnahmen zu berücksichtigen.

Erst wenn Sie dieses Konto entsprechend der Berechnung gefüllt haben, füllen Sie das zweite Sparkonto, das zur Absicherung Ihrer Zukunft gedacht ist. Somit sind Sie für’s Erste abgesichert und können auch bei finanziellen Engpässen deutlich besser schlafen. Oder möchten Sie sich auch noch Sorgen machen, wie Sie Ihre laufenden Rechnungen bezahlen, wenn Sie für längere Zeit krank im Bett liegen?




Wie viel sollten Sie nun sparen? Ich empfehle gern mindestens 50% der Einnahmen zu sparen. Das wird natürlich schwierig, wenn Ihr Nettogehalt bei 1.300 Euro liegt und Sie bereits 800 Euro für die Miete bezahlen müssen. Dann sollten Sie dringend an Ihren Einkommensquellen arbeiten! Mindestens sollten Sie aber 10 Prozent Ihres Einkommens immer sparen. Ihr Anspruch sollte jedoch sein so viel wie möglich zu sparen!

Weiter oben habe ich ja bereits erwähnt, dass mit steigendem Gehalt auch die Ausgaben steigen. Wenn sie nicht gerade Berufseinsteiger sind, werden Sie dies aus eigener Erfahrung kennen. Oder kommen Sie immer noch mit den gleichen Ausgaben aus wie während Ihrer Berufsausbildung oder Ihres Studiums? Um dieser Spirale entgegen zu wirken, haben Sie mit dem oben beschriebenen Kontenmodell bereits einen Grundstein gelegt.

Um jedoch zukünftig nicht weiter in die Falle zu tappen, sollten Sie bereits jetzt fest einplanen zukünftige Gehaltserhöhungen nicht mehr für Ihren höheren Lebensstandard zu verwenden, sondern zu sparen. Je nachdem wie Ihre Vorstellung ist, können Sie festlegen, dass Sie die gesamte Gehaltserhöhung zum Sparen verwenden und müssen so nur den Dauerauftrag auf das Sparkonto erhöhen. Alternativ können Sie sich auch überlegen, dass Sie sich die Gehaltserhöhung ja schließlich verdient haben und es nur Recht ist sich damit dann auch zu belohnen. Als Maximum sollten Sie hierzu jedoch nur 50 Prozent der Gehaltserhöhung als Belohnung ansehen. Ob Sie diese 50 Prozent dabei auf Ihr Spasskonto buchen oder auf Ihr Lebensunterhalt-Konto, um Ihren Lebensstandard zu erhöhen, ist Ihnen natürlich freigestellt. Ich empfehle jedoch auch hier wieder: Reduzieren Sie die 50 Prozent möglichst deutlich und maximieren Sie Ihre Sparrate. Sie belohnen sich auch mit der Gehaltserhöhung, wenn Sie nur 10 Prozent der Gehaltserhöhung auf Ihr Spasskonto buchen und den Rest direkt auf das Sparkonto überweisen.

Aufgabe

Legen Sie noch heute die für das obige Kontenmodell notwendigen Konten an. Sobald die Konten eröffnet sind, starten Sie mit dem Kontenmodell! Legen Sie Ihre Überweisungen an und staunen Sie monatlich wie Ihr Vermögen wächst!

Denken Sie dabei an die 72-Stunden-Regel! Wenn Sie nicht sofort beginnen, werden Sie es vermutlich nie umsetzen!

 

 

 

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Dankbar sein

Die heutige Zeit ist leider sehr schnelllebig. Ebenso geht es häufig nur um höher, schneller, weiter. Um das nicht misszuverstehen: Wir beschäftigen uns hier auch damit wie Sie morgen besser sein können als heute. Das aber nicht, um morgen den Nachbarn oder den Arbeitskollegen auszustechen, sondern, um morgen ein besserer Mensch zu sein als Sie es heute sind. Was genau Sie darunter verstehen, ist Ihnen selbst überlassen.

Vielleicht sollten Sie dabei aber ein wenig dankbarer sein. Häufig nehmen wir in unserer Gesellschaft vieles als gegeben hin und können uns gar nicht mehr über die Dinge freuen, die wir erreicht haben. Wir eilen von einem Gipfel zum nächsten anstatt den Ausblick auf dem Gipfel erst einmal zu genießen und sich daran zu erfreuen was wir geleistet haben.

Dankbar sein können wir auch, wenn es uns vermeintlich schlecht geht, in unserer Gesellschaft fast immer: Seien Sie beispielsweise dankbar dafür, dass Sie in Europa geboren wurden und damit einen deutlich einfacheren Start ins Leben hatten als viele Menschen auf anderen Kontinenten. Seien Sie dankbar für Ihre Gesundheit. Seien Sie auch dankbar, wenn etwas mal nicht glatt läuft: Vermutlich hätte es noch viel schlimmer kommen können. Seien Sie auch dankbar, wenn Ihre Kinder Sie mal wieder zur Weißglut gebracht haben – sie könnten auch sehr krank sein.

Nehmen Sie sich also mindestens einmal am Tag Zeit, um dankbar für Ihr Leben zu sein. Ob Sie sich dabei bei Gott, Allah oder dem Universum bedanken ist dabei völlig unerheblich. Sie werden sehen, dass Sie viel glücklicher sein werden, wenn Sie sich darauf konzentrieren für die vielen positiven Dinge des Alltags Dankbarkeit zu empfinden anstatt sich immer über die wenigen nicht so guten Dinge in Ihrem Leben zu ärgern.

Aufgabe

Wenn Sie heute Abend im Bett liegen und normalerweise sofort einschlafen würden, denken Sie noch einmal an den vergangenen Tag zurück und seien Sie dankbar für all die schönen Dinge, die Ihnen heute widerfahren sind! Versuchen Sie  von nun an jeden Abend zehn Dinge zu finden für die Sie an diesem Tag dankbar sind! Sie werden sehen: Nach einigen Tagen wird es Ihnen immer leichter fallen und Sie werden viel glücklicher sein!

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Konzentrieren Sie sich auf eine Aufgabe

In der heutigen Zeit scheint es völlig normal, dass wir alle durch den Alltag hetzen. Dabei vergessen wir oft uns auf eine Aufgabe zu konzentrieren und erledigen viele Dinge vermeintlich gleichzeitig.

Es kling ja auch sehr verlockend, in der gleichen Zeit mehr Arbeit zu erledigen. So telefonieren wir, während wir noch eine E-Mail schreiben und parallel schon einmal über die nächsten Aufgaben nachdenken. Dass dabei irgendetwas auf der Strecke bleibt und wir keine der Aufgaben auch nur ansatzweise zufriedenstellend erledigen, ist die logische Konsequenz. Der Mensch ist einfach nicht multitaskingfähig – auch wenn Frauen das gern von sich behaupten. In Wirklichkeit beschäftigt sich das Gehirn in kurzen Zeitabständen immer kurz mit einer Aufgabe und wechselt dann zur nächsten. Dass dies ausschließlich zu Stress und nicht zu höherer Produktivität führen kann, liegt auf der Hand.

Sie werden am Ende nicht nur unproduktiver sein als gedacht, sondern auch Kunden oder Kollegen vergraulen, da Ihre Qualität an allen Ecken und Ende nicht stimmt. Geben Sie lieber bei jeder Aufgabe 110 Prozent und erledigen Sie diese nacheinander! Versetzen Sie sich einmal in die Lage eines Kollegen, der für eine kurze Frage an Ihren Schreibtisch kommt. Sie unterhalten sich mit ihm, schreiben aber parallel eine E-Mail an einen anderen Kunden. Das wirkt nicht nur für den Kollegen, der neben Ihnen steht wenig wertschätzend, sondern auch am Telefon wird Ihr Gegenüber bemerken, dass Sie nicht bei der Sache sind. Konzentrieren Sie sich besser für voll und ganz auf die andere Person und lassen Sie die anderen Aufgaben währenddessen liegen. Sie werden dadurch kaum Zeit verlieren. Wenn Sie die Zeit nicht haben die Aufgabe fünf Minuten warten zu lassen, um Ihrem Kollegen kurze Zeit Ihre volle Aufmerksamkeit zu schenken, ist generell etwas in Ihrem Alltag falsch gelaufen. Andersherum wird Ihr Ansehen bei Ihrem Kollegen deutlich steigen, wenn Sie ihm Ihre volle Aufmerksamkeit schenken. Wenn Sie diese aktuell nicht leisten können, entscheiden Sie sich gegen Ihren Kollegen und vertrösten Sie ihn auf später – kommen Sie dann aber auch wirklich selbstständig erneut auf ihn zu, damit er sieht, dass Sie zuverlässig sind.

E-Mails sollten Sie ohnehin nicht ständig nebenbei, sondern nach einem System, wie bereits zuvor erwähnt abarbeiten. Damit stellen Sie sicher, dass Sie nicht in der E-Mail-Flut untergehen und jede E-Mail auch sorgfältig bearbeitet wurde.

Wenn Sie natürlich bei einer Aufgabe längere Wartezeiten haben, heißt „Konzentrieren Sie sich auf eine Aufgabe“ natürlich nicht, dass Sie während der Wartezeit Däumchen drehen. Nutzen Sie die Wartezeiten natürlich! Wartezeiten beginnen jedoch noch nicht bei 5 Sekunden. Wägen Sie sorgfältig ab wann eine Aufgabe Ihre Aufmerksamkeit nicht mehr erfordert und Sie die gewonnene Wartezeit für andere Dinge sinnvoll nutzen können.

Aufgabe

Beginnen Sie sofort damit Ihre Aufmerksamkeit immer nur einer Aufgabe zu widmen. Wenn Sie dazu neigen wieder im vermeintlichen Multitasking zu versinken, machen Sie jedes Mal einen Strich auf einer Strichliste, wenn Sie sich dabei ertappen wie Sie einer Aufgabe nicht Ihre volle Aufmerksamkeit schenken. Wenn das reine Betrachten der vollen Strichliste am Abend als Motivation für einen konzentrieren Start am nächsten Tag nicht ausreicht, machen Sie doch beispielsweise für jeden Strich einen Liegestütz.





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Training mit der Kettlebell

Kettlebell
Kettlebell

Bei vielen ist dieses Trainingsgerät bisher unbekannt: Die Kettlebell. Sieht aus wie eine Kugel vom Kugelstoßen mit einem Griff oben dran. Das beschreibt die Kettlebell tatsächlich auch schon ganz gut.

Aus meiner Sicht ist sie kein Muss für das Training, um sich fit zu halten. Jedoch sorgt sie für Abwechslung beim Training und man muss nicht immer nur mit Bällen und Hanteln trainieren. Einige Übungen sind auch mit einer Hantel oder einem Medizinball nicht so durchführbar wie mit der Kettlebell.

Kettlebells gibt es je nach Gewicht schon für unter 10 Euro – wenn man sich überlegt, was eine Mitgliedschaft im Fitnessstudio monatlich kostet, lohnt sich die Investition in sein „Home-Fitnessstudio“. Zudem nimmt die Kettlebell wenig Platz ein und kann auch gut zu Hause gelagert werden ohne zu stören.

Nun zu den Trainingsmöglichkeiten, die aus meiner Sicht eine abwechslungsreiche Ergänzung zum Training ohne Geräte zu Hause darstellen:

Zunächst lassen sich einige Übungen, die sonst nur mit dem reinen Körpergewicht durchgeführt werden oder durch den Medizinball erschwert wurden, jetzt durch die Kettlebell noch abwechslungsreicher gestalten und vor allem zum Teil deutlich erschweren:

1. Situps: Einfach bei den gewohnten Situps die Kettlebell auf der Brust mitführen oder die Kettlebell mit gestreckten Armen senkrecht über dem Kopf führen.

2. Ausfallschritte/Kniebeugen: Auch hier kann die Kettlebell vor der Brust bei den bekannten Übungen mitgeführt werden und sorgt so für mehr Gewicht, um die Effektivität der Übungen zu steigern.

Military FitnessDazu gibt es noch weitere Übungen speziell mit der Kettlebell, von denen ich hier nur ein paar auflisten möchte:

1. Horizontale Achten: Nehmt dazu die Kettlebell in beide Hände und führt sie in großen horizontalen (liegenden) Achten langsam vor dem Körper.

2. Rumpfkreisen: Dabei wird die Kettlebell mit beiden Händen im Kreis um den Bauch/Rücken geführt.

Weitere Übungsideen finden Sie im Buch „Military Fitness„, in dem es nicht nur um die Kettlebell, sondern um eine allgemeine Fitness geht. Aus meiner Sicht für die allgemeine Fitness ein gutes Buch.

Wer sich mit der Kettlebell auch nach diesem Artikel noch nicht anfreunden kann, dem lege ich die vergangenen Artikel zum Klimmzügen und zum Trainingsplan für Liegestütze ans Herz. Ebenso habe vor einigen Wochen bereits über das Training mit dem Medizinball geschrieben.

 

 

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Fit im Büro

Thera-Ball HandtrainerViele von uns verbringen einen Großteil ihrer Arbeit im Büro. Nun wäre es natürlich praktisch, wenn man dort nicht nur rumsitzen würde, sondern nebenbei noch etwas für seine Gesundheit und Fitness tun könnte.

Sicherlich stimmt mir jeder zu, dass es vermutlich lächerlich aussehen wird, wenn Sie vor Ihrem Schreibtisch Kniebeugen machen. Spätestens aber, wenn Sie beginnen auf dem Flur Liegestütze zu machen, wird Ihr Chef Sie mehr als komisch anschauen.

Die einfachste Möglichkeit „unauffällig“ zu trainieren und Stress abzubauen, stellen Anti-Stress-Bälle dar. Durch Kneten dieser Bälle wird zum einen Stress abgebaut, zum anderen aber natürlich auch Muskulatur in den Unterarmen aufgebaut. Wenn Sie also das nächste Mal am Schreibtisch einen längeren Text lesen, telefonieren oder irgendetwas tun, das nicht beide Hände benötigt, könnten Sie einen Anti-Stress-Ball kneten. Die Bälle gibt es in unterschiedlichen Widerstandsstufen, so dass Sie das Training Ihrer aktuell vorhandenen Muskulatur anpassen können. Das kann man natürlich nicht nur im Büro durchführen, sondern auch zu Hause auf dem Sofa.

Darüber hinaus kann man sich natürlich noch überlegen, ob man in der Mittagspause oder auf der Toilette ein paar Übungen macht:

  • Kniebeugen
  • Sumo-Kniebeugen
  • Good morning

Oder zwischendurch am Schreibtisch, wenn mal mal alleine ist:

  • Curl am Schreibtisch
  • Armrotationen

(Die genannten Übungen stammen aus dem Buch „Fit ohne Geräte„)

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Geben Sie immer 110 Prozent

Wenn Sie eine Aufgabe übernehmen oder übertragen bekommen, geben Sie immer 110 Prozent – oder lassen Sie es gleich bleiben!

Nun werden Sie einwenden „110 Prozent sind aber ganz schön viel. Die meisten meiner Aufgaben erledige ich nur mit 50 Prozent völlig ausreichend“. Dies führt aber zur falschen Einstellung. Wenn Sie eine Aufgabe nur mit 50 Prozent Ihrer möglichen Energie bearbeiten, was machen Sie dann mit den restlichen 50 Prozent? Genau, sie vergeuden Sie! Vermutlich durch Ablenkung, weniger wichtige Aufgaben oder sogar aus dem Fenster schauen. Geben Sie daher immer 110 Prozent!

Jede Aufgabe, die es wert ist getan zu werden, ist es auch wert gut getan zu werden!

Verinnerlichen Sie diesen Satz! Wenn eine Aufgabe auf Ihrem Schreibtisch es nicht wert ist, dass Sie sich damit mit Ihrer ganzen Aufmerksamkeit beschäftigen, dann sollten Sie diese Aufgabe gar nicht erst beginnen. Sie werden nur unzureichende Ergebnisse produzieren. Wenn Sie jedoch im Leben voran kommen möchten, müssen Sie ausgezeichnete Ergebnisse abliefern, um Ihre Kunden oder Ihren Vorgesetzten zu beeindrucken.

Das bedeutet natürlich nicht, dass Sie sich um jede Aufgabe immer mehrere Tage Zeit nehmen sollten, um diese pedantisch bis zur Perfektion zu erledigen. 110 Prozent zu geben kann auch bedeuten, dass Sie Aufgaben einfach unheimlich effizient erledigen und so zwar ggf. nicht eine 100%ige Lösung erhalten, Ihren Vorgesetzten aber damit beeindrucken, dass Sie bereits nach einer Stunde eine Rückmeldung mit einer sehr guten Lösung geben können.

Was wäre denn die Alternative? Die Alternative wäre die Aufgabe halbherzig zu bearbeiten. Damit benötigen Sie für die Aufgabe mehr Zeit und das Ergebnis wird auch nicht das sein, das es sein könnte. Vor allem aber wird das Ergebnis nicht das sein, was Sie persönlich zu leisten imstande wären. So haben Sie den halben Tag mit etwas vertrödelt, das am Ende nur zu einem halbherzigen Ergebnis führt. Das kann und darf nicht ihr Anspruch sein! Sie werden abends nach Hause gehen und völlig unzufrieden mit Ihrem Tag sein, weil Sie nicht das geleistet haben zu dem Sie imstande wären, sondern wieder mal stundenlang im Internet oder bei Facebook gesurft haben.

Wenn Sie jedoch 110 Prozent gegeben haben, werden Sie abends glücklich ins Bett fallen. Ihr Kunde oder Ihr Vorgesetzter wird ebenfalls sehr zufrieden sein. Daraus werden Sie positives Feedback ernten und sich von Ihren Kollegen absetzen. Schauen Sie sich einmal im Büro um: Wie viele Ihre Kollegen leisten wirklich 110 Prozent? Über kurz oder lang wird man Sie mehr und mehr zu schätzen wissen. Selbst wenn Sie ignoriert werden, haben Sie für sich viel erreicht: Sie haben die Mentalität gelebt viel zu leisten. Das wird Sie im Leben immer weiter bringen.

Leisten Sie diese 110 Prozent nicht nur bei der Arbeit. Auch bei allem anderen sollten Sie immer Ihr Bestes geben! Jetzt werden Sie einwenden: „Wenn ich immer Vollgas gebe, werde ich irgendwann mit Burnout ausscheiden“. Aber genau das wird nicht passieren: Sie geben nämlich nicht nur Vollgas im Beruf, sondern eben auch in der Erholung. Wenn Sie sich erholen, geben Sie auch 110 Prozent bei der Erholung. Lesen Sie abends, wenn Sie mit der Familie zusammensitzen nicht noch E-Mails auf dem Smartphone, denken Sie im Urlaub nicht an die Arbeit, …

Fokussieren Sie sich in jedem Lebensbereich! Sie werden sehen, dass sie nicht nur im Beruf oder beim Sport besser werden. Sie werden sich deutlich besser erholt fühlen, weil Sie sich nicht immer durch andere Dinge ablenken lassen. Auch Ihre Familie wird es Ihnen danken, wenn Sie zwar hart arbeiten, dann jedoch am Wochenende konzentriert nur für Ihre Familie da sind und für sie 110 Prozent geben.

In der heutigen Gesellschaft lassen wir uns viel zu häufig ablenken oder versuchen mehrere Dinge gleichzeitig zu erledigen. Frauen behaupten ja immer sie seien multitaskingfähig, aber selbst bei Frauen ist das natürlich Quatsch. Was unser Gehirn macht ist nichts anderes als alte Prozessorgenerationen im PC es getan haben: Das Gehirn beschäftigt sich einen kurzen Moment mit der einen Aufgabe, dann mit der nächsten, dann mit der dritten und dann beginnt es wieder von vorn, um alle Bälle in der Luft zu halten. Das dies auf Dauer nur Stress für Ihr Gehirn bedeutet und keinesfalls effizient sein kann, liegt auf der Hand.

Aufgabe

Suchen Sie sich heute eine Aufgabe bei der Sie 110 Prozent geben. Suchen Sie sich diese Aufgabe direkt zu Anfang und schieben Sie sie nicht auf das Ende des Tages. Wir schieben viel zu viel auf! Also fangen Sie morgens an!

Bauen Sie ab sofort Ihre 110-Prozent-Strategie aus: Suchen Sie sich jeden Tag eine Aufgabe mehr als am Vortag aus, um 110 Prozent zu geben!

Geben Sie am Wochenende 110 Prozent für Ihre Familie!Dir hat der Artikel gefallen? Dann würden wir uns freuen, wenn du uns mit einer Spende unterstützen würdest!